Das Dreieck der Liebe

Körperlichkeit und Abstraktion in der Zürcher Kunst

Konkrete Kunst und die Sinnlichkeit der Körper: Finden sie in der Mystik zusammen? Ein Buch zur Vereinigung der vermeintlichen Gegensätze.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Helmhaus Zürich

1. Auflage

, 2015

Broschiert

144 Seiten, 77 farbige und 20 sw Abbildungen

23 x 32 cm

ISBN 978-3-85881-506-4

Inhalt

Zürich war schon immer besonders verklemmt und besonders liberal. Kalte Kalkulation und heisse Ekstase existieren hier parallel. Doch so einfach ist der Unterschied nicht. Auch Konkrete Kunst hat ihre sinnlichen Reize. Und ein Zuviel von Körperdarstellungen verursacht eine Inflation der Erotik. Der Gegensatz von Körperlichkeit und Abstraktion könnte also in einem dritten Punkt kulminieren: in der Mystik.

Dieses Buch versucht die Verbindung im Dreieck: Alois Maria Haas, Michael Hiltbrunner, Annette Keck, Alfred Messerli, Angela Wittwer mit Martina Baldinger und Alessia Conidi sowie Christoph Riedweg und Angela Thomas begeben sich auf die Suche nach der Erotik und Poesie in der abstrakten Kunst und nach kühlen Strategien in der körperlich-sinnlichen Kunst. Ob sie das Dreieck der Liebe finden? Lassen Sie sich überraschen.

Mit Beiträgen von Alois Maria Haas, Michael Hiltbrunner, Annette Keck, Alfred Messerli und Angela Wittwer mit Martina Baldinger und Alessia Conidi sowie Gesprächen mit Christoph Riedweg und Angela Thomas.

 

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Helmhaus Zürich.

Autoren & Herausgeber

Martina Baldinger

 (*1984, Olten), Künstlerin. Ausbildung an der Hochschule Luzern HSLU und an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.

Alessia Conidi

 (*1985), Illustratorin und Künstlerin. Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, der Hochschule Luzern HSLU und an der Fachhochschule Nordwestschweiz Basel. Viele Gruppen- und Einzelausstellungen.

Alois Maria Haas

 (*1934, Zürich), Literaturwissenschaftler und Mystikforscher. Professor emer. für Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Zürich. Zahlreiche Publikationen.

Michael Hiltbrunner

 (*1975), freier Kurator. Studium der Volkskunde und Kulturanthropologie an der Universität Zürich und an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Forscht an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK im Bereich Archive forschender Künstler, Erschliessung des Archivs von Serge und Doris Stauffer an der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern als SNF-Forschungsprojekt. Lebt in Zürich.

Annette Keck

 (*1963), Germanistin und Professorin für Gender Studies und Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Alfred Messerli

 (*1953), Kulturwissenschaftler und Professor am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich. Forschung und Publikationen u.a. zu Bildwissenschaft, populäre Kulturen, Kinderlieder.

Christoph Riedweg

 (*1957, Zug), Altphilologe und ehemaliger Direktor des Istituto Svizzero in Rom.

Angela Thomas

 (*1948), Kunsthistorikerin und Autorin. Zweite Ehefrau von Max Bill. Publikation zahlreicher Katalogtexte. 1997 Begründerin der Max Bill Georges Vantongerloo Stiftung.

Angela Wittwer

 (*1987, Thun), Künstlerin. Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Diverse Gruppenausstellungen. Arbeitet auch im Kollektiv mit Stephanie Schoell.