Ansichtssache

150 Jahre Architekturfotografie in Graubünden

Bauen in den Bergen und das Bild dieser Architektur: Ein Lese- und Bilderbuch zur fotografischen Darstellung der Architektur im Alpenraum.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Stephan Kunz und Köbi Gantenbein

1. Auflage

, 2013

Gebunden

384 Seiten, 117 farbige und 136 sw Abbildungen

17.5 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-368-8

In Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur

Inhalt

Die Architektur hat im schweizerischen Graubünden einen besonderen Stellenwert: Mit der verkehrstechnischen Erschliessung seit dem 19. Jahrhundert wurden – etwa im Brückenbau – immer wieder aussergewöhnliche Bauaufgaben gemeistert. Die Hotelarchitektur erlebte durch den Tourismus grosse Blütezeiten und das Wachstum der Ferien- und Kurorte veränderte die Landschaft. Bauen zählt in diesem Gebiet deshalb zu den herausragenden kulturellen Leistungen. Ebenso wichtig ist jedoch die Vermittlung des Gebauten durch die Fotografie.

Dieses reich bebilderte Lesebuch bietet eine Geschichte der Architekturfotografie in Graubünden und zeigt in mehreren Aufsätzen die je spezifische Sicht von Architekten, Ingenieuren und Fotografen auf. Zudem werden Fragen zur Anwendung der Architekturfotografie für Postkarten, die Werbung und die politische Meinungsbildung diskutiert.

Mit Beiträgen von Ulrich Binder, Jürg Conzett, Leza Dosch, Peter Egloff, Hans Frei, Köbi Gantenbein, Luca Geissler, Marco Guetg, Heinrich Helfenstein, Madlaina Janett, Christof Kübler, Stephan Kunz, Benedikt Loderer, Gerhard Mack, Raimund Rodewald, Ludmila Seifert-Uherkovich, Aline Tannò, Philip Ursprung und Martin Walder.

 

Das Buch erscheint zur Ausstellung Ansichtssache: Architekturfotografie in Graubünden im Bündner Kunstmuseum Chur.

Autoren & Herausgeber

Ulrich Binder

Jürg Conzett

 (*1956), Bauingenieur. Studium an der EPF Lausanne sowie an der ETH Zürich. Mitarbeiter von Architekt Peter Zumthor. 1988 Gründung des eigenen Ingenieurbüros in Chur. Mit seinen Partnern Gianfranco Bronzini und Patrick Gartmann entwirft und projektiert er Brückenbauten und Tragkonstruktionen von Gebäuden.

Leza Dosch

 (*1953), Kunsthistoriker und Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege. Dissertation über die Bauten der Rhätischen Bahn. Verschiedene Publikationen hauptsächlich zur Architektur und bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.

Peter Egloff

Hans Frei

Köbi Gantenbein

 (*1956, Samedan), seit 1996 Chefredaktor der Zeitschrift Hochparterre, dem Verlag für Architektur und Design. Autor zahlreicher Zeitungs- und Buchbeiträge.

Luca Geisseler

Marco Guetg

Heinrich Helfenstein

 (*1946), Architekturfotograf. Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften Architekten. Seit 1980 eigenes Atelier in Zürich. Lehraufträge an verschiedenen Hoch- und Fachhochschulen.

Madlaina Janett

Christof Kübler

Stephan Kunz

 (*1962), seit Herbst 2011 Direktor am Bündner Kunstmuseum Chur. Davor langjähriger Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses Aarau.

Benedikt Loderer

 (*1945, Bern), Architekt und Publizist, bekannt als Stadtwanderer. Publizierte zahlreiche Beiträge zur Architektur und Raumplanung. Mitbegründer der Zeitschrift Hochparterre 1988.

Gerhard Mack

, seit 2002 Kulturredaktor NZZ am Sonntag. Publikationen zu Kunst und Architektur, Literatur und Theater.

Raimund Rodewald

 (* 1959) ist Biologe und seit 1990 für die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz tätig.

Ludmila Seifert-Uherkovich

 (*1969), Kunsthistorikerin. Studium der Kunst- und Architekturgeschichte sowie der Allgemeinen Geschichte an der Universität Bern und der Freien Universität Berlin. Diversen Publikationen zur Architektur- und Kulturgeschichte Graubündens, u.a. Kunstführer durch Graubünden.

Aline Tannò

Philip Ursprung

 (*1963), seit 2011 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Allgemeinen Geschichte und Germanistik in Genf, Wien und Berlin. 2005–2011 Professor für moderne und zeitgenössische Kunst an der Universität Zürich. Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen.

Martin Walder

 (*1946), Kulturjournalist. Jahrelange Tätigkeit bei Schweizer Radio DRS 2 (heute SRF 2 Kultur) sowie bei der NZZ am Sonntag. Ausgezeichnet mit dem Zürcher Filmpreis und dem Prix Pathé für Filmkritik.

Veranstaltungen

Ansichtssache: Architekturfotografie in Graubünden

Bündner Kunstmuseum Chur, 16. Februar bis 12 Mai 2013