Oder das Tal aufgeben

Die Lawinenschutzbauten von St. Antönien

Lawinenschutzbauten sind für alle Alpenländer von zentraler Bedeutung. Dieses Buch bietet eine einmalige Fotodokumentation und die Kulturgeschichte der Bauten am Beispiel von St. Antönien.

 

 

Titelinformation

Fotografien von Kaspar Thalmann. Mit Beiträgen von Köbi Gantenbein, Stefan Hotz und Nadine Olonetzky

1. Auflage

, 2015

Gebunden

128 Seiten, 15 farbige und 34 sw Abbildungen

22 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-478-4

Inhalt

Sie sind ästhetisch extrem landschaftsprägend, aber auch lebenswichtig: An den Berghängen oberhalb des Dorfs St. Antönien steht mit rund 16 Kilometern Länge eine der grössten Lawinenschutzverbauungen der Schweiz. Die herausragende Fotoarbeit des Architekten und Fotografen Kaspar Thalmann beschäftigt sich mit brisanten Fragen rund um die Lebensraumsicherung für den Menschen, den Landschafts- und Naturschutz in den Alpen, den Wert sogenannter potenzialarmer Regionen und des Tourismus. Lohnte sich der immense Aufwand? Oder hätte man das Tal aufgeben sollen?

Mit einem Beitrag zur Fotografie von Nadine Olonetzky und zwei Texten zur Kulturgeschichte der Lawinenverbauung des NZZ-Redaktors Stefan Hotz und des Journalisten und Soziologen Köbi Gantenbein.

Autoren & Herausgeber

Köbi Gantenbein

 (*1956, Samedan), seit 1996 Chefredaktor der Zeitschrift Hochparterre, dem Verlag für Architektur und Design. Autor zahlreicher Zeitungs- und Buchbeiträge.

Stefan Hotz

 (*1960, Dürnten), seit 2007 Redaktor im Ressort Zürich der Neuen Zürcher Zeitung. Studium der Allgemeinen Geschichte, Politikwissenschaft und Sozialpsychologie in Zürich.

Nadine Olonetzky

 (*1962, Zürich), Kulturjournalistin und Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess. Schreibt u. a. für die NZZ am Sonntag, Kataloge und Bücher zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte. Mitglied von Kontrast (kontrast.ch) in Zürich.

Kaspar Thalmann

 (*1968, Uster), seit 1995 selbstständiger Architekt ETH, Gestalter und Fotograf in Uster. Das Ferienhaus seiner Familie in St. Antönien diente einst den Ingenieuren der Lawinenverbauungen als Baubüro.

Echo

«Das Buch zeigt in beeindruckenden Farb- und Schwarz-Weiss-Fotografien das Zusammentreffen von grandiosem Naturpanorama und menschlichem Eingriff. Es sind fesselnde Bilder, denn sie verdeutlichen, wie mächtig die gewaltige, schroffe Masse der Berge im Vergleich zu den in Reihen aufgestellten Betonzäunen ist.» Nancy Jehmlich, Domus – Deutsche Ausgabe

 

«Respekt dem Verlag und den Autoren, die ein Zeichen setzen für die kritische Auseinandersetzung mit den Alpen, die in der Medienlandschaft rar geworden ist.» Manuel Ziegler, www.alpenmagazin.org