Anne Loch

Künstliche Paradiese

Grosse Kunst, im Verborgenen geschaffen: die Entdeckung der Malerin Anne Loch

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Bündner Kunstmuseum Chur. Mit Beiträgen von André Born, Stephan Kunz, Annelie Pohlen und Konrad Tobler sowie einem Gespräch zwischen Stephan Kunz und Albrecht Schnider

1. Auflage

, 2017

Broschiert

212 Seiten, 113 farbige und 3 sw Abbildungen

22 x 29 cm

ISBN 978-3-85881-547-7

Inhalt

Anne Loch (1946–2014) hat nach ihrer Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf und einem längeren Aufenthalt in Italien in den 1980er-Jahren grosse Beachtung als Malerin von Landschaften und Stillleben gefunden und wurde von wichtigen Galerien in Deutschland und in der Schweiz vertreten. 1988 zog sie sich für 14 Jahre nach Graubünden zurück, wo sie in Thusis eine neue Wahlheimat fand. Der Rückzug war radikal sowohl gegenüber dem Kunstbetrieb wie gegenüber der neuen Umgebung. Im Stillen schuf sie hier ein umfangreiches Werk, das sich mit der Natur, dem Bild der Landschaft in der Malerei und dem künstlichen Paradies in seiner ganzen zerbrechlichen Schönheit auseinandersetzt. Nach einem weiteren elfjährigen Aufenthalt in Deutschland kehrte sie 2013 erneut nach Graubünden zurück, wo sie ein Jahr später im Bergell verstarb.

Das Bündner Kunstmuseum Chur widmet Anne Loch nun erstmals eine umfassende Retrospektive. Diese gleichzeitig erscheinende Monografie ruft in Erinnerung, was durch den Rückzug in Vergessenheit geriet. Vor allem aber ermöglicht sie die Entdeckung eines immensen künstlerischen Werks, das bis heute kaum an die Öffentlichkeit gelangte.

Autoren & Herausgeber

André Born

 (*1957), Architekt in Bern und Bondo. Verwaltet seit 2015 den Nachlass von Anne Loch.

Stephan Kunz

 (*1962), seit Herbst 2011 Direktor am Bündner Kunstmuseum Chur. Davor langjähriger Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses Aarau.

Annelie Pohlen

 (*1944), freie Kunstkritikerin und Publizistin. 1986–2004 Direktorin des Bonner Kunstvereins.

Albrecht Schnider

 (*1958), Maler und Dozent für Malerei an der Hochschule der Künste Bern. Lebt nach mehrjährigen Aufenthalten in Rom und Brüssel seit 1998 in Berlin.

Konrad Tobler

 (*1956), seit 2007 freier Kunst- und Architekturkritiker u.a. für Neue Zürcher Zeitung, Tages-Anzeiger und Kunstbulletin. Studium der Germanistik und Philosophie in Bern und Berlin, Gymnasiallehrer. 1992–2007 Kulturredaktor der Berner Zeitung, ab 2000 Leiter des Kulturressorts. 2006 erster Preis für Kulturvermittlung des Kantons Bern.

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Cover

Anne Loch, AL 210, 1987, Acryl auf Nessel, 200 x 140 cm. © Nachlass Anne Loch

Anne Loch, AL 237, 1986, Acryl auf Nessel, 200 x 140 cm. © Privatbesitz, Bern

Anne Loch, AL 184, 1986, Acryl auf Nessel, 155 x 280 cm. © Nachlass Anne Loch

Anne Loch, AL 644, 1996, Acryl auf Leinwand, 180 x 220 cm. © Nachlass Anne Loch

Anne Loch, AL Z8, 1997, Lackfarbe auf Papier, 93 x 129 cm. © Privatbesitz, Bern

Anne Loch, AL 1422, 2010, Acryl auf Leinwand, 240 x 150 cm. © Nachlass Anne Loch

Anne Loch, AL 1439, 2010, Acryl und Bronze auf Leinwand, 205 x 160 cm. © Privatbesitz, Bern

Anne Loch, AL 960, 2003, Acryl auf Leinwand, 205 x 130 cm. © Privatbesitz, Bern

Anne Loch, AL 1171, 2005, Acryl auf Leinwand, 185 x 450 cm. © Nachlass Anne Loch

Anne Loch, AL 1001, 2003, Edding auf Leinwand, 200 x 245 cm. © Nachlass Anne Loch

Anne Loch, AL 1313, 2007, Acryl auf Leinwand, 210 x 360 cm. © Nachlass Anne Loch

Anne Loch, AL 1403, 2009, Acryl auf Leinwand, 210 x 145 cm. © Nachlass Anne Loch

 

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