Die Zürcher Nelkenmeister

Die Zürcher Nelkenmeister

Malerei zwischen Spätmittelalter und Renaissance in Zürich: Eine reich gestaltete und umfassende Schau dieser spätgotischen Meister

 

  • Juni 2022   CHF 99.00 | eur 85.00

 

Titelinformation

Ulrich Gerster. Mit Beiträgen von Charlotte Gutscher-Schmid und Martin Illi. Herausgegeben von der Gilde der Zürcher Nelkenmeister

1. Auflage

, 2022

Gebunden

ca. 352 Seiten, ca. 480 farbige und sw Abbildungen

24 x 32 cm

ISBN 978-3-03942-036-0

Inhalt

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden von zwei Werkstätten in Zürich sakrale Gemälde geschaffen, die mit Nelken «signiert» sind und einen letzten Höhepunkt der spätgotischen Kunstproduktion darstellen. Während man vermutet, dass der erste dieser Nelkenmeister ein Mitglied der Malerdynastie Zeiner war, handelt es sich beim zweiten mit grösster Wahrscheinlichkeit um Hans Leu den Älteren, dem wir die erste grosse topografische Ansicht von Zürich verdanken. Sein Sohn Hans Leu der Jüngere hat eine letzte Altartafel mit dem Nelkenzeichen versehen und steht am Übergang von der spätmittelalterlichen Maltradition zur Kunst der Renaissance.

In dieser ersten umfassenden Monografie über die Zürcher Nelkenmeister seit mehr als neunzig Jahren führen uns Ulrich Gerster, die Kunsthistorikerin und Nelkenmeisterexpertin Charlotte Gutscher-Schmid und der Historiker Martin Illi die letzte Blüte des spätgotischen Schaffens anhand von fast 500 Abbildungen vor Augen. Die Darstellung dieses bedeutenden Kapitels der Schweizer Kunstgeschichte wird von einem vollständigen Werkverzeichnis ergänzt, welches das Gesamtwerk der Zürcher Nelkenmeister umfasst.

 

Ulrich Gerster lebt in Zürich und ist freischaffender Kunsthistoriker, Kurator und Publizist.

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