Martha Stettler

Eine Impressionistin zwischen Bern und Paris

Wiederentdeckung einer Spätimpressionistin und beeindruckenden Künstlerinnenpersönlichkeit

 

 

Titelinformation

Texte von Corinne Linda Sotzek. Mit einem Vorwort von Nina Zimmer

1. Auflage

, 2018

Text Deutsch und Französisch

Gebunden

176 Seiten, 148 farbige und 17 sw Abbildungen

20 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-588-0

In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern

Inhalt

Dies ist das erste Buch über die in Bern geborene und zeitlebens in Paris tätige Malerin Martha Stettler (1870–1945). Es zeichnet reich illustriert Lebensweg und Schaffen der Künstlerin nach.

Martha Stettler bevorzugte Freilichtszenen, in denen der Jardin du Luxembourg, die Tuilerien und der Schlosspark von Versailles die beliebtesten Schauplätze sind. Sie setzte sich immer wieder für Künstlerinnen ein und war Mitbegründerin sowie Leiterin der Académie de la Grande Chaumière in Paris, zu deren Schülern u. a. Alberto Giacometti und Meret Oppenheim gehörten. Auf internationalen Ausstellungen erhielt sie namhafte Auszeichnungen und konnte als erste Schweizerin 1920 an der Biennale von Venedig ausstellen. Ihr Schaffen, das dem Spätimpressionismus zuzurechnen ist, war zu ihren Lebzeiten breit bekannt, und diese Publikation macht ihren Stellenwert in der Malerei des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts deutlich.

Das Buch erscheint anlässlich einer Ausstellung im Kunstmuseum Bern im Frühjahr 2018.

Autoren & Herausgeber

Corinne Linda Sotzek

, Kunsthistorikerin und Autorin zahlreicher Texte über Schweizer Künstlerinnen und Künstler sowie Tätigkeit in der Kulturförderung.

Nina Zimmer

 (*1973), Kunsthistorikerin und seit 2016 Direktorin des Kunstmuseum Bern sowie Leiterin des Zentrums Paul Klee in Bern. 2006–2016 Konservatorin für die Kunst des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne am Kunstmuseum Basel.