gdz – Am Anfang war die Zeitung

gdz – Am Anfang war die Zeitung

Geschichte der Genossenschaftsdruckerei Zürich 1898–2022

Die Geschichte der Druckerei gdz illustriert ein Kapitel der Arbeiterbewegung

 

 

Titelinformation

Adrian Knoepfli. Mit einem Vorwort von Andi Hoppler

1. Auflage

, 2022

Gebunden
96 Seiten, 31 farbige und 35 sw Abbildungen

18 x 24.5 cm

ISBN 978-3-03942-120-6

Inhalt

Die Genossenschaftsdruckerei Zürich (gdz) entstand vor über 120 Jahren, als sich die aufstrebende Arbeiterbewegung daran machte, eigene Zeitungen und eigene Druckereien zu gründen. Die Anfänge waren schwierig, doch dann entwickelte sich die gdz zu einer erfolgreichen Druckerei mit einem guten Namen und ebensolchen Arbeitsbedingungen. Technisch auf der Höhe der Zeit, gehörte sie zum Beispiel beim Rollenoffsetdruck und beim Filmsatz zu den Pionieren.

Eine Zäsur stellte in den 1970er-Jahren die Einstellung der sozialdemokratischen Tageszeitung Volksrecht – zwischenzeitlich hiess sie auch Zürcher AZ – dar, die sich nicht mehr finanzieren liess. Die Strukturkrise der 1990er-Jahre, die wirtschaftlichen Krisen im neuen Jahrtausend, das Internet, die Digitalisierung und die massive Verlagerung von Druckaufträgen ins Ausland führten schliesslich zum Entscheid, die Produktion 2019 einzustellen und die Firma zu liquidieren. Mit dieser Entwicklung war die gdz bei Weitem nicht allein. Dieses Buch ist daher nicht nur eine Firmengeschichte und ein Kapitel der Geschichte der schweizerischen Arbeiterbewegung, es erzählt auch einen Teil der Geschichte einer ganzen Branche.

 

Adrian Knoepfli hat seinen Werdegang als Journalist in den Räumen der gdz begonnen und arbeitet heute als Wirtschaftshistoriker in Zürich.

Autoren & Herausgeber
Echo

«Ein wichtiges Kapitel der Arbeiterbewegung», persoenlich.com