Giovanni Segantini. La Vita – La Natura – La Morte

Schlüsselwerke der Schweizer Kunst

Eine neue Studie zu Segantinis Alpen-Triptychon

 

Titelinformation

Juerg Albrecht. Herausgegeben von Angelika Affentranger-Kirchrath

1. Auflage

, 2022

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

160 Seiten, 54 farbige Abbildungen und 5 sw Abbildungen

21.5 x 25 cm

ISBN 978-3-03942-072-8

Inhalt

Giovanni Segantinis (1858–1899) drei Gemälde La Vita – La Natura – La Morte von 1896–1899 verraten auf den ersten Blick nichts von ihrer ebenso komplexen wie spannenden Vorgeschichte: Ursprünglich für die Pariser Weltausstellung von 1900 als multimediales «Engadin-Panorama» von 220 Metern Umfang und 20 Metern Höhe geplant, blieb das letztlich auf ein Triptychon reduzierte Werk aufgrund des verfrühten Todes des Künstlers unvollendet.

In diesem reich illustrierten Band zeichnet der Kunsthistoriker und Segantini-Experte Juerg Albrecht die bewegte Entstehungsgeschichte dieses Schlüsselwerks basierend auf der Auswertung bislang nicht berücksichtigter Quellen nach und stellt es in den Kontext der Alpenmalerei sowie des Massenmediums Panorama. Albrecht eröffnet zudem einen neuen Blick auf eines der letzten symbolistischen Hauptwerke des Fin de Siècle. Er erläutert Segantinis höchst persönlichen Pantheismus, der im Gedankengut der deutschen Romantik bei Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge wurzelt, sich aber auch in Beziehung setzen lässt zu Programmbildern von Segantinis Zeitgenossen Paul Gauguin, Georges Seurat oder Edvard Munch, und der eigenwillige Nachklänge in der Gegenwart findet, etwa bei Joseph Beuys und jüngst beim Schweizer Maler Franz Wanner.

 

Juerg Albrecht, geboren 1952, ist Kunsthistoriker und war 1991–2015 Leiter der Abteilung Kunstgeschichte am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA.

 

Weiterhin lieferbar in der Reihe Schlüsselwerke der Schweizer Kunst:

Paul Klee – Ad Parnassum

Sophie Taeuber-Arp – Equilibre

Franz Gertsch – Rüschegg

Autoren & Herausgeber
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Cover

Giovanni Segantini – Werden, 1896–1899. Öl auf Leinwand, 192.5 × 321.5 cm. Segantini Museum, St. Moritz, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung

Giovanni Segantini – Sein, 1898–1899. Öl auf Leinwand, 236 × 402.5 cm. Segantini Museum, St. Moritz, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung

Giovanni Segantini – Vergehen, 1898–1899. Öl auf Leinwand, 192.5 × 321.5 cm. Segantini Museum, St. Moritz, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung

Giovanni Segantini – Präsentationszeichnungen zu Werden – Sein – Vergehen, 1898. Kohle und Conté-Stift auf Papier, 137 × 108 cm, 137 × 127 cm, 137 × 108 cm. Segantini Museum, St. Moritz, Depositum der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur

Giovanni Segantini – Pavillon für das Engadin Panorama, 1897. Kohle, schwarze Kreide und Conté-Stift auf Papier, auf Karton aufgeklebt, 52.7 × 53.2 cm. Segantini Museum, St. Moritz

Elias Emanuel Schaffner – Panorama der Rätischen Alpen Oberengadin, 1833. Kolorierte Lithografie, 32 × 276 cm. Bündner Kunstmuseum Chur

Ferdinand Hodler – Schnee im Engadin, 1907. Öl auf Leinwand, 64 × 86 cm. Privatsammlung

Caspar David Friedrich – Das Kreuz im Gebirge (Tetschener Altar), 1807–1808. Öl auf Leinwand, 115 × 110.5 cm (Leinwand), 178 × 133 cm (inkl. Rahmen). Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen, Dresden

Edvard Munch – Die Sonne, 1909–1916. Öl auf Leinwand, 455 × 780 cm. Aula der Universität, Oslo

Alexander Flury – Segantinis Sterbekammer, 1899. Fotografie. Abgebildet in: Die Kunst für Alle, Nr. / no. 13, 1.4.1900, S. 295

Franz Wanner – Umbra, 2011. Acryl auf Leinwand, 190 × 322 cm, 235 × 403 cm, 190 × 322 cm. Sammlung Hans-Jörg und Regula Ruch, St. Moritz / Roticcio

 

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