Hans Emmenegger

«Maltechnik-Notizbuch» und Werkprozess 1901–1905

Werkprozess und Maltechnik eines höchst Eigenwilligen

 

Titelinformation

Karoline Beltinger. Mit Beiträgen von Francesco Caruso und Nadim C. Scherer

1. Auflage

, 2022

Gebunden

280 Seiten, 198 farbige und 42 sw Abbildungen, Diagramme, Grafiken und Tabellen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-03942-079-7

Eine Publikation des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA

Inhalt

Der Maler Hans Emmenegger (1866–1940) ist einer der eigenwilligsten Künstler der frühen Schweizer Moderne. Karoline Beltinger, Restauratorin und Kunsttechnologin, hat Emmeneggers Werkprozess und Maltechnik umfassend untersucht und legt ihre Forschungsergebnisse in diesem Buch vor. Der Fokus liegt dabei auf den Jahren 1901–1905, in denen der Künstler seine Maltechnik systematisch dokumentierte. Neben Emmeneggers sogenanntem Maltechnik-Notizbuch wurden auch seine Tagebücher ausgewertet und technologische Analysen an Gemälden durchgeführt.

Der Band erörtert die Gründe, die Emmenegger zu seinen Aufzeichnungen bewegten, schildert seine Suche nach Sujets in der freien Natur und dokumentiert die Hilfsmittel und Materialien, die er zum Malen einsetzte. Untersucht wird auch die Rolle von vorbereitenden Bleistiftskizzen, Fotografien und Farbnotizen. Rekonstruiert werden zudem Emmeneggers Testreihen zur Lösung technischer Probleme. So wird deutlich, wie der Maler herkömmliche Prozesse und Methoden einsetzte, abänderte, gelegentlich verwarf und neue erfand, und an welchen Stellen diese Vorgänge in seinen Werken zu sehen sind.

 

Karoline Beltinger ist Restauratorin und seit 1998 Leiterin der Abteilung Kunsttechnologie und Mitglied der Institutsleitung am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA.

Autoren & Herausgeber
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Cover

Die Doppelseite 172/173 des Maltechnik-Notizbuchs mit den Einträgen zu den VdL-Nrn. 66 bis 86 im Verzeichnis der Leinwände (VdL). © SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)

Studie Olivenbäume in {der} Abendsonne, 2. – 11. November 1901, Ölfarben (mussini) auf Leinwand (Flachs), 46 x 61,5 cm, VdL-Nr. 23, Privatbesitz, SIK Archiv Nr. 1903140030. © SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)

Bild Solitude, 12. Februar 1902 – 22. Februar 1904, Ölfarben (Mussini) auf Baumwoll-Flachs-Gewebe, 96,5 x 130 cm, VdL-Nr. 37, Kunstmuseum Solothurn, SIK Archiv Nr. 60246. © SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)

Bild Waldboden, IR-Transmissionsaufnahme, Gesamtaufnahme, um 90° gegen den Uhrzeiger gedreht. Die Studie des Löwenkopfes ist sichtbar, die Emmenegger Ende der 1890er Jahre auf demselben Malleinen begonnen hatte. © SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)

Studie Sonnige Weide, 25. Mai 1904 – 16. April 1905, Ölfarben (Mussini) auf Leinwand (flachs), 55 x 73,5 cm, VdL-Nr. 71, Bundesamt für Kultur, Bern, SIK Archiv Nr. 62963. © SIK-ISEA, Zürich (Martin Stollenwerk)

Studie Schnee am Waldrand, Linienzeichnung mit der IR-Transmission festgestellten (grün) und der ergänzten (rot) Umrisslinien des Nilpferdkopes von 1901. © SIK-ISEA, Zürich (Kunsttechnologie)

 

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