Guillaume Bruère

Der Extremzeichner: Guillaume Bruère sitzt in Museen und produziert Zeichnungen am laufenden Band

 

 

Titelinformation

Zeichnungen und Texte von Guillaume Bruère. Mit einem Nachwort von Christoph Becker und Mirjam Varadinis. Herausgegeben vom Kunsthaus Zürich

1. Auflage

, 2019

Broschiert

446 Seiten, 386 frabige und 18 sw Abbildungen

24.5 x 34 cm

ISBN 978-3-85881-647-4

Inhalt

Der französische Künstler Guillaume Bruère arbeitet sehr schnell und schafft mit energiegeladenem, vibrierendem Strich in kürzester Zeit viele Werke. Gerne zeichnet Bruère vor Originalen der grossen Meister in Museumssammlungen. Er war im Louvre anzutreffen, in der Alten Pinakothek in München, in der Berliner Gemäldegalerie – und in den letzten Jahren immer wieder im Kunsthaus Zürich. Das menschliche Gesicht und das Porträt spielen in Bruères Werk eine zentrale Rolle.

Bei seinen Besuchen im Kunsthaus hat der Künstler über zweihundert Zeichnungen realisiert, knapp vierzig davon alleine nach dem Selbstbildnis van Goghs. Auch im Schauspielhaus Zürich war Bruère mehrere Male zu Gast und zeichnete während einiger Proben. Dieses Buch umfasst alle Zeichnungen, die in Zürich entstanden sind. Eigens vom Künstler verfasste Texte ergänzen die grossformatigen Abbildungen der Zeichnungen und führen in die verschiedenen Werkgruppen ein.

Autoren & Herausgeber

Christoph Becker

 , seit 2000 Direktor des Kunsthaus Zürich. Studium der Kunstgeschichte in Stuttgart, Wien und München mit Spezialgebiet Kunst des 19. Jahrhunderts. 1995–2000 Kurator an der Staatsgalerie Stuttgart.

Guillaume Bruère

 lebt und arbeitet in Berlin als Maler, Zeichner, Bildhauer und Performer. Seine Arbeiten sind in den Sammlungen von Institutionen wie dem Kunstmuseum Stuttgart, dem Kunsthaus Zürich und dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf vertreten.

Kunsthaus Zürich

, eines der bedeutenden europäischen Kunstmuseen, getragen vom ältesten Kunstverein Europas, der 1787 gegründeten Zürcher Kunstgesellschaft. Seine Sammlung reicht von der Kunst des Mittelalters bis in die Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf französischer Kunst des Impressionismus, des Postimpressionismus und der klassischen Moderne. Es beherbergt zudem die wichtigste Sammlung an Werken von Alberto Giacometti.

Mirjam Varadinis

, Kunsthistorikerin und seit 2002 Kuratorin der Grafischen Sammlung am Kunsthaus Zürich. Studium der Kunstgeschichte, italienischen Literatur und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich und Bologna.