Erna Yoshida Blenk

Erna Yoshida Blenk

Ein Künstlerinnenleben

Von Schanghai nach Zürich: ein ungewöhnliches Künstlerinnenleben im Kontext seiner Zeit

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von der Eugen und Yoshida Früh-Stiftung. Mit Texten von Bettina Gockel, Matthias Fischer und Annelise Zwez, sowie Erinnerungen von Margrith Barmettler, Peter Früh und Rosina Kuhn

1. Auflage

, 2021

Gebunden

248 Seiten, 261 farbige und 65 sw Abbildungen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-03942-005-6

Inhalt

Erstmals wird mit dieser Monografie das Leben und Werk der Zürcher Malerin und Illustratorin Erna Yoshida Blenk (1913–1996) umfassend dargestellt. Als Kind eines Schweizer Vaters und einer japanischen Mutter in Schanghai geboren, absolviert die junge Frau den Vorkurs der Kunstgewerbeschule Zürich bei Otto Meyer-Amden und Ernst Gubler. Sie beginnt ihre Laufbahn als Illustratorin für bekannte Verlage und macht sich bald auch mit ihrer Malerei einen Namen. Ihre Werke, darunter viele Stillleben, weisen oft ostasiatische Motive und Themen auf. Die Kraft ihres Werks liegt in der ihr eigenen Position zwischen Impressionismus und weiteren Stilrichtungen der Moderne.

Erna Yoshida Blenk verkörpert in gewisser Weise exemplarisch das weibliche Kunstschaffen in der Schweiz und in der Zürcher Szene der 1930er- bis 1970er-Jahre. Das Buch illustriert dies anhand zahlreicher, bislang unveröffentlichter Fotografien und Dokumente aus dem Archiv der von ihr in die Wege geleiteten Eugen und Yoshida Früh-Stiftung. Zusammen mit den Erinnerungen von Zeitzeuginnen bietet die Publikation erhellende Einblicke und Facetten einer vergangenen, heute kaum noch bekannten Kunstwelt.

 

Die Eugen und Yoshida Früh-Stiftung in Zürich, gegründet 1997, bewahrt den künstlerischen Nachlass des Ehepaars Früh-Blenk.

Autoren & Herausgeber
Echo

«Ein kompetent kommentiertes, weltläufiges, wunderschönes Zürich-Bilderbuch und eine Fundgrube für Zürcherinnen und Zürcher (Aargauer inbegriffen), die gern wissen möchten, wie es in Zürich rund ums Grossmünster einst zugegangen ist.» Esther Scheidegger, Altstadt Kurier