Gestundete Zeit

100 Jahre Hans Josephsohn

Neue Perspektiven auf das Werk von Hans Josephsohn   

 

Titelinformation

Herausgegeben von Claudia Keller und Bärbel Küster

1. Auflage

, 2021

Gebunden

228 Seiten, 122 farbige und 40 sw Abbildungen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-687-0

In Zusammenarbeit mit dem Kesselhaus Josephsohn und der Stiftung Sitterwerk St. Gallen

Inhalt

Hans Josephsohn gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts in der Schweiz. Er schuf in sechs Jahrzehnten ein umfangreiches, radikal eigenständiges Œuvre. 1920 in Königsberg geboren, emigrierte er zunächst nach Italien und dann nach Zürich, wo er von 1938 bis zu seinem Tod 2012 lebte. Josephsohn, einer der vielen Geflüchteten des 20. Jahrhunderts, war kein Zeitflüchtiger: Seine Zeit ist, mit Ingeborg Bachmann gesprochen, eine «gestundete Zeit», eine aufgeschobene, eine gedehnte Zeit im Bewusstsein ihrer Präsenz.

Anlässlich von Josephsohns 100. Geburtstag diskutieren die Beiträge in diesem Band Aspekte von Zeitlichkeit im Umgang mit dem Material sowie Arbeitstechniken, Übersetzungsprozesse und Narrationsformen. Sie beleuchten das oft als zeitlos-archaisch beschriebene Werk Josephsohns in zeithistorisch-politischen und künstlerischen Kontexten. Ein dreiteiliger Bild-Essay des Schweizer Fotografen Jules Spinatsch wirft einen neuen Blick auf die Skulpturen in öffentlichen Räumen.

 

Mit Beiträgen von Magdalena Bushart, Denise Frey, Daniela Hahn, Arie Hartog, Claudia Keller, Bärbel Küster, Angela Lammert, Peter Märkli, Ulrich Meinherz, Seraina Renz, Guido Reuter und Julia Wallner.

 

Claudia Keller ist Germanistin, Komparatistin und Kunsthistorikerin und arbeitet als wissenschaftliche Oberassistentin am Deutschen Seminar der Universität Zürich.

 

Bärbel Küster ist Kunsthistorikerin und lehrt seit 2017 als Professorin für moderne und zeitgenössische Kunst am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich.  

Autoren & Herausgeber
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Cover

Josephsohns Atelier an der Burstwiesenstrasse, ca. 1960–1980. © Jürg Hassler

Jules Spinatsch, Triangulation A. Schönthal, 2020. © Jules Spinatsch

Hans Josephsohn im Atelier an der Burstwiesenstrasse, um 1970. © Friedrich Zubler

Jules Spinatsch, Triangulation A. Schönthal, 2020. © Jules Spinatsch

Hans Josephsohn, Ohne Titel, um 1947. © Jürg Hassler

Jules Spinatsch, Triangulation B. Tannenrauch, 2020. © Jules Spinatsch

Ausstellungsansicht im Kesselhaus Josephsohn, St. Gallen. © Kesselhaus Josephsohn, St. Gallen; Fotografie: Stefan Altenburger

Hans Josephsohn bei der Arbeit an einem Gipsrelief in seinem Atelier an der Burstwiesenstrasse, Zürich, 1.12.1977. © Simone Kappeler

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