DeutschEnglish |
Demnächst

Gertrud Vogler

Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000

___________

Die erste Monografie zu Gertrud Vogler. Ihr Werk gehört zu den herausragendsten sozialdokumentarischen Zeugnissen der Schweizer Fotogeschichte.

Deutsche Ausgabe
Benachrichtigen
Titeldetails
Herausgegeben von Stefan Länzlinger, Silvan Lerch
Erscheint voraussichtlich 05.2026
Broschiert
250 Seiten, 200 s/w-Abbildungen
24 x 30 cm
ISBN 978-3-03942-318-7
Produktsicherheit
Verantwortliche Person gemäss EU-Verordnung 2023/988 (GPSR):

GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen
GmbH & Co. KG
Postfach 2021
37010 Göttingen
Deutschland
+49 551 384 200 0
info@gva-verlage.de
Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich

Dieses Buch zeigt erstmals umfassend das Werk der Zürcher Fotografin Gertrud Vogler (1936–2018). Die Herausgeber haben rund 200 ihrer Aufnahmen thematisch gebündelt und betten sie ein in Ausführungen zur damaligen Zeit sowie dem Leben und Werk Voglers. Dazu kommen Essays zu ausgewählten Themenfeldern: Die Kulturwissenschaftlerin Daniela Janser schreibt über Voglers Porträts, der Soziologe und Urbanist Christian Schmid geht auf die Stadtentwicklung Zürichs ein und ein generationenübergreifendes Gespräch der Historikerinnen Elisabeth Joris und Anne-Christine Schindler ist der feministischen Bewegung gewidmet.

Gertrud Vogler entwickelte sich als Autodidaktin zu einer einzigartigen Chronistin des Alltags. Ihr Blick für soziale Brennpunkte des ausgehenden 20. Jahrhunderts erfasste Themen, die nach wie vor aktuell sind: emanzipatorische Bewegungen, die Integration gesellschaftlicher Minderheiten, Wohnungsnot oder das Elend offener Drogenszenen. Voglers Fotografie ist beiläufig und eindringlich zugleich. Dank ihres offenen Wesens erhielt sie Zutritt zu Orten und Szenen, die anderen verschlossen blieben oder zu gefährlich erschienen.

Das könnte Sie auch interessieren