DeutschEnglish |
DemnÀchst

Tastsinn als Formgebung

Willy Guhls Entwurfspraxis als angewandte Designforschung

___________

Sinnlich-experimentell-forschendes Vorgehen als Grundlage fĂŒr die bildende Erfahrung und die Erweiterung des gestalterischen Denkens: Willy Guhls Entwurfspraxis

Deutsche Ausgabe
Benachrichtigen
Titeldetails
Von Katrin Stowasser
Erscheint voraussichtlich 05.2026
Broschiert
360 Seiten, 260 farbige Abbildungen
16 x 24 cm
ISBN 978-3-03942-314-9
Produktsicherheit
Verantwortliche Person gemÀss EU-Verordnung 2023/988 (GPSR):

GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen
GmbH & Co. KG
Postfach 2021
37010 Göttingen
Deutschland
+49 551 384 200 0
info@gva-verlage.de
Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich

Willy Guhl (1915–2004), einer der wichtigsten Schweizer Designer der Nachkriegszeit, gilt als Pionier des modernen, neofunktionalistischen Industriedesigns. Sein Eternit- Strandstuhl oder der Blumenkasten aus demselben Material sind Ikonen der Schweizer Designgeschichte. Den Scobalit-Stuhl hat Guhl 1951 als Europas erste Kunststoffschale entworfen, zeitgleich mit Charles Eames’ Plastic Chair. 1941–1980 hat Guhl sein Wissen und Können auch als Lehrer an der damaligen Kunstgewerbeschule ZĂŒrich (heute ZĂŒrcher Hochschule der KĂŒnste ZHdK) an seine SchĂŒler:innen weitergegeben, darunter Robert Haussmann, Kurt Thut, Verena Huber und Andreas Christen.

Willy Guhl folgte einer besonderen gestalterischen Haltung, die aus einer an die Sinne und den Körper, auch den eigenen, gebundenen, experimentell-forschenden Vorgehensweise hervorgeht und deren Grundprinzip ein stufenweiser Entwurfsprozess ist. Basierend auf Guhls nahezu vollstÀndig erhaltenem, aber noch unerschlossenem und unbearbeitetem Nachlass rekonstruiert Katrin Stowasser in diesem Buch seine besondere Arbeitsweise. Die damit einhergehende gestalterische Haltung wird anhand ausgewÀhlter Beispiele aus Guhls Gesamtwerk veranschaulicht.

Das könnte Sie auch interessieren