Concrete

Fotografie und Architektur

Das Haus, die Stadt und das Bild: seit der Erfindung der Fotografie ist die Architektur eines ihrer wichtigsten Motive. Dieses Buch präsentiert mehr als 300 zentrale Bilder vom 19. bis ins 21. Jahrhundert.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Daniela Janser, Thomas Seelig und Urs Stahel in Zusammenarbeit mit Eva Kurz, Therese Seeholzer und Corinna Unterkofler

1. Auflage

, 2013

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

440 Seiten, 156 farbige und 157 sw Abbildungen

21 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-369-5

In Zusammenarbeit mit dem Fotomuseum Winterthur

Inhalt

Architektur war das Motiv des ersten fotografischen Bilds überhaupt – Joseph Nicéphore Nièpces Sicht aus seinem Arbeitszimmer auf Häuser im französischen Le Gras von 1826. Als Materialisierung privater und öffentlicher Visionen und als Indikator für Zeitgeist, Weltanschauung und Ästhetik ist die Architektur aber bis heute ein zentrales Thema der Fotografie.
Dieses umfangreiche Buch zeigt mit rund 200 Bildern stilbildende Architektur und ihre Darstellung im Medium Fotografie von der Erfindung der Fotografie bis in die Gegenwart.

Die ebenso intensive wie vielfältige Beziehung von Architektur und Fotografie wird in kenntnisreichen Texten, in einem Expertengespräch und mit Bildern von zahlreichen Fotografen thematisiert, u.a. von Siegfried Giedion, Jakob Tuggener, Germaine Krull, Paul Strand, Walker Evans, Georg Aerni, Andreas Gursky, Hiroshi Sugimoto, Gordon Matta-Clark, Balthasar Burkhard oder Robert Venturi und Denise Scott Brown. Ein neues Standardwerk zur Architekturfotografie.
 

Erscheint zur Ausstellung Concrete im Fotomuseum Winterthur.


Ausgezeichnet mit dem DAM Architectural Book Award 2013.

Gestaltet von Marc Kappeler.

Autoren & Herausgeber

Jochen Becker

Johannes Binotto

 (*1977), Kultur- und Medienwissenschaftler, Co-Redaktor der Zeitschrift RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse. Freier Autor u.a. für Neue Zürcher Zeitung und filmbulletin. Lehrtätigkeit u.a. am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel.

Annette Gigon

 (*1959, Herisau), Architektin. 1987 zusammen mit Mike Guyer Gründung des Architekturbüros Gigon/Guyer. Seit 2012 ordentliche Professorin für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.

Verena Huber Nievergelt

 (*1971, Winterthur), Kunst- und Fotografiehistorikerin. Seit 2005 in Forschung und Lehre im Bereich Geschichte und Theorie der Fotografie tätig, u.a. an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und an der Universität Zürich.

Michael Jakob

 (*1959), Professor an der Universität Grenoble und am Institut für Architektur der Universität Genf.

Daniela Janser

 (*1974), Kulturredaktorin der WOZ. Davor wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fotomuseum Winterthur und freie Autorin u.a. für den Tages-Anzeiger. Nach einem Studium der Anglistik und Germanistik. Assistenz am englischen Seminar der Universität Zürich und Promovierung 2008.

Eva Kurz

Nicoletta Leonardi

Armin Linke

Lorenzo Rocha

Caspar Schärer

 seit 2008 Redaktor bei werk, bauen + wohnen. Herausgeber von Grösser als Zürich. Ein kleines Psychogramm des Zürcher Stadtquartiers Aussersihl, erschienen bei Scheidegger & Spiess 2012. Seit 2013 Dozent für Architekturkritik an der ETH Zürich.

Therese Seeholzer

Thomas Seelig

 (*1964), Co-Direktor, Kurator am Fotomuseum Winterthur und Herausgeber von Publikationen zur zeitgenössischen Fotografie. Studium der Visuellen Kommunikation/Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld, weiterführende Studien an der Jan-van-Eyck-Akademie, Maastricht. Zusammen mit Uta Grosenick Herausgeber des Buchs PHOTO ART (Dumont/Köln, Thames & Hudson/London, Aperture/New York, 2007/2008).

Aveek Sen

Urs Stahel

 (*1953, Zürich), freier Kurator, Dozent und Publizist im Bereich Fotografie. 1993–2013 Direktor des Fotomuseums Winterthur. Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie. 1982–1992 Redaktor (du), Kunstkritiker (Die Weltwoche), Ausstellungsmacher und Dozent für Foto- und Kunstgeschichte an der Höheren Schule für Gestaltung Zürich. 

Corinna Unterkofler

Echo

«Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für einen anspruchsvollen Bücherliebhaber sucht, dem sei dieses Buch auch wegen des sehr schönen Layouts, des überzeugenden Drucks und der angenehmen Haptik von Einband und Papier empfohlen.» Simone Hübener, architekturbild news

 

«Ohne Zweifel kann man diesen 400-seitigen Katalog als neues Standardwerk zur Architekturfotografie bezeichnen. Die ebenso intensive wie vielfältige Beziehung von Architektur und Fotografie wird in kenntnisreichen Texten, in einem Expertengespräch und mit Bildern von zahlreichen Fotografen thematisiert.» www.baunetz.de

 

«Ein ausgezeichnetes, wunderbar gestaltetes Buch.» Fotogeschichte