Die Welt im Taschenformat

Die Postkartensammlung Adolf Feller

Idyllische Schweiz, Unfälle oder exotische Landschaften: Diese Postkartensammlung ist ein anschaulicher und kulturwissenschaftlich fundierter Rundgang durch Bildtraditionen und Bildvorlieben.

 

 

Titelinformation

Monika Burri. Herausgegeben von Michael Gasser und Nicole Graf

1. Auflage

, 2011

Gebunden

136 Seiten, 206 farbige Abbildungen

20 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-339-8

Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek. Band 1

Inhalt

Postkarten stellten im ausgehenden 19. Jahrhundert ein aufsehenerregendes neues Kommunikationsmittel dar: Touristisch geschönte Landschaftsbilder, Fotos von Unfällen und Naturkatastrophen oder idyllische Fiktionen von exotischen Lebensverhältnissen wurden per Post verschickt. Die Postkartensammlung des Schweizer Unternehmers Adolf Feller (1879–1931) und seiner Tochter Elisabeth Feller (1910–1973) bildet ein einzigartiges Zeugnis dieser Ansichtskartenbegeisterung. Die heute im Besitz der ETH Zürich befindliche Sammlung umfasst rund 54 000 Karten aus den Jahren 1889 bis 1980; rund 15 000 Motive stammen aus der Schweiz, auf den übrigen Karten sind Sujets aus über 140 Ländern vertreten.

Dieses Buch präsentiert eine Auswahl besonders schöner Postkarten, übersichtlich gegliedert in Kapitel zur tourismustechnischen Infrastruktur, zu Wintersport und Strand, Darstellung von Stadt und Landschaft, zu Ereignissen sowie fremden Welten.

 

Nominiert für den Deutschen Fotobuchpreis 2013.

 

Gestaltet von Hi – Visuelle Gestaltung.

 

Ebenfalls lieferbar in der Reihe Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek:

Swissair Souvenirs

Forschung im Fokus

Swissair Luftbilder

 

Demnächst erscheint:

Fotomosaik Schweiz

Autoren & Herausgeber

Monika Burri

 (*1970), seit 2011 wissenschaftliche Archivarin am Staatsarchiv Aargau, Historikerin und freischaffende Kulturjournalistin. Studium der Allgemeinen Geschichte, der Schweizer Geschichte und der Philosophie an der Universität Zürich.

Michael Gasser

, Leiter der Archive der ETH-Bibliothek in Zürich.

Nicole Graf

, Leiterin des Bildarchivs der ETH-Bibliothek in Zürich.

Echo

«Die Buchreihe richtet sich nicht nur an ein wissenschaftliches Fachpublikum, sondern auch an eine kulturhistorisch und bildästhetisch interessierte Öffentlichkeit. Zudem bildet das reichhaltige Bildmaterial wichtige Quellen zur Erforschung der Geschichte der Schweiz, aber auch der weltweiten Geschichte der technischen und landwirtschaftlichen Entwicklung.» Werner T. Fuchs, Propeller

 

«Ein schönes Buch: stets lehrreich, oft lieblich, manchmal unerwartet lustig.» Simone Meier, Tages-Anzeiger

 

«Dieser erste Band der Reihe ‹Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek› vermittelt einen ebenso anschaulichen wie kulturwissenschaftlich fundierten Rundgang durch die Bildtraditionen, Geschmacksvorlieben und Wahrnehmungsprägungen des beliebten Massenmediums.» Deutsche Gesellschaft für Photographie E.V.

 

«Die Historikerin Monika Burri legt die schönsten Motive aus der Postkartensammlung von Adolf Feller in diesem Buch vor. Ihre kundigen Kommentare machen die Lektüre zur Expedition in eine untergehende Welt.» Schweizer Familie

 

«Inside one of the world’s biggest postcard collections.» The Huffington Post

 

«Das jetzt im Zürcher Verlag Scheidegger & Spiess erschienene Buch zur Sammlung Feller vereint eine Auswahl von etwas mehr als 200 Ansichtskarten – die als winziger Ausschnitt stellvertretend für die Feller-Kollektion von etwa 54 000 Karten stehen. Das sorgfältig edierte Buch wird damit selbst zu einem Album. Die Autorin Monika Burri schaut zurück auf Vorläufer und Anfänge, Blütezeit und Niedergang der Postkartenindustrie.» Tilo Richter, Basler Zeitung

 

«Schön skurrile Welt von gestern – darüber hinaus aber auch ein Stück Mediengeschichte. In der Zeit vor der illustrierten Presse gab es kein moderneres und kein schnelleres visuelles Medium als die Ansichtskarte. Und auch kein populäreres. Man muss sich diesen Bilderverkehr, der vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1920er-Jahre boomte, recht genau so vorstellen wie Handykamera und Facebook heute: von allem für alle ein Bild.» Daniel Di Falco, Der Bund