Tobias Madörin. Topos

Contemporary Global Prospects

Städte und Landschaften sind das Produkt menschlicher Ideen und Ideale, aber auch das Resultat von Ausbeutung, Gier und Lebenskampf. Dieser Bildband stellt das seit 1991 entstandene Werk erstmals umfassend vor.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben und mit einem Beitrag von Nadine Olonetzky

1. Auflage

, 2014

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

224 Seiten, 101 farbige Abbildungen

32.5 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-372-5

Inhalt

Seit über 20 Jahren arbeitet der Fotokünstler Tobias Madörin (*1965) an der Fotoserie Topos. Ob Barcelona, São Paulo oder Grindelwald, ob in Uganda, Japan oder Indonesien: Mit seinen grossformatigen Farbfotografien – eigentlichen Tableaus, wie es die grossen Landschaftsgemälde des 19. Jahrhunderts waren – erforscht Madörin vom Menschen geprägte Orte.

Tobias Madörin. Topos ist die erste Monografie, die das Werk dieses bedeutenden Schweizer Fotokünstlers präsentiert. Das Buch zeigt die wichtigsten Bilder der Serie, kommentiert von einem Essay, der sie in die zeitgenössische Fotografie und in die Geschichte der Darstellung von Landschaft und Stadt einordnet.

Autoren & Herausgeber

Tobias Madörin

, Fotograf und Künstler. Lebt und arbeitet in Zürich. Zahlreiche Reisen in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Seit 1992 Gruppen und Einzelausstellungen im In- und Ausland.

Nadine Olonetzky

 (*1962, Zürich), Kulturjournalistin und Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess. Schreibt u. a. für die NZZ am Sonntag, Kataloge und Bücher zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte. Mitglied von Kontrast (kontrast.ch) in Zürich.

Echo

«Wie sehr Orte Lebensverhältnisse prägen, zeigen Tobais Madörins Aufnahmen aus aller Welt, die in dem Band Topos versammelt und durch einen luziden Essay von Nadine Olonetzky ergänzt sind.» Gerhard Mack, NZZ am Sonntag

 

«Tobias Madörin beobachtet die von ihm gewählten Orte zwar weder mit wertendem noch moralisierendem Blick, aber gerade deshalb schafft er Bilder, die vom Drama des Daseins erzählen.» www.swissinfo.ch

 

«Madörins grossformatige Bilder erinnern an Landschaftsgemälde aus dem 19. Jahrhundert und sie fordern auf – zumindest visuell –, in sie hineinzusteigen.» Brita Polzer, Kunstbulletin

 

«Man möchte ja kein einziges diese Bilder bewohnen. Aber sie führen einem das Desaster mit einer schon fast unheimlichen Verführungskraft vor.» Daniel Die Falco, Der Bund

 

«Noch gibt es eine Balance in der Welt, sagen uns die Bilder von Tobias Madörin, und sie ist atemberaubend.» Simone Meier, Watson

 

«Eine Reise für die Augen.» Jeannette Kunsmann, BauNetz