Ferdinand Hodler

Die Sammlung Rudolf Schindler

Ein Blick in die Werkstatt: Ferdinand Hodlers wenig bekanntes zeichnerisches Werk.

 

 

Titelinformation

Herausggegeben vom Musée Jenisch Vevey. Konzept von Julie Enckell Julliard, Caroline Guignard und Emmanuelle Neukomm

1. Auflage

, 2015

Text Deutsch und Französisch

Gebunden

272 Seiten, 241 farbige und 4 sw Abbildungen

21 x 30 cm

ISBN 978-3-85881-473-9

Inhalt

Seit 2014 ist das Musée Jenisch Vevey im Besitz von über 600 Arbeiten auf Papier Ferdinand Hodlers, die es als Schenkung des Sammlers Rudolf Schindler erhielt. Dadurch ist das Museum zu einem Zentrum der Hodler-Forschung geworden. Im Sommer 2015 wurde eine grosse Auswahl aus diesem Schatz nun erstmals in einer Ausstellung gezeigt.

Diese gleichzeitig erschienene Publikation präsentiert ebenfalls erstmalig einen Einblick in den Bestand dieser bisher unveröffentlichten Sammlung. Von der schnellen Skizze bis zur vollendeten Figurenzeichnung verdeutlichen die Blätter den kreativen Prozess des Künstlers und beweisen die zentrale Rolle, welche die Zeichnung in Hodlers Gesamtwerk spielte. Abgerundet wird der Band durch Essays ausgewiesener Experten über die Sammlung Schindler, zu einzelnen Werken Hodlers und zur internationalen Vernetzung des Künstlers.

Mit Beiträgen von Oskar Bätschmann, Gabriela Christen, Julie Enckell Julliard, Matthias Fischer, Niklaus M. Güdel, Caroline Guignard, Emmanuelle Neukomm und Verena Senti-Schmidlin.

Autoren & Herausgeber

Oskar Bätschmann

 (*1943, Luzern), Kunsthistoriker und emeritierter Professor für Kunstgeschichte. Seit 2009 Professorial Fellow am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Florenz und Zürich. 1991–2009 Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Bern. Mit Paul Müller Projektleiter des Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Gabriela Christen

 (*1961, Luzern), seit 2010 Direktorin der Hochschule Luzern. Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Philosophie in Basel, Paris, Wien, Zürich und Bern. 1994–1996 Direktorin der Museen des Kantons Nidwalden. 1996–2010 Kulturredaktorin für das Schweizer Radio DRS, 1999–2003  stellvertretende Redaktionsleiterin Kultur. 1999–2009 Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), 2002–2007 Mitglied des Leitungsteams.

Julie Enckell Juillard

, seit 2013 Direktorin des Musée Jenisch Vevey und Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. Zahlreiche Publikationen, v.a. zur zeitgenössischen Zeichnungskunst.

Matthias Fischer

 (*1960, München), Kunsthistoriker und Autor, seit 2013 Sammlungskurator am Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Studium der Politischen Wissenschaften, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie in München und Bern.

Niklaus M. Güdel

(*1988, Delémont), Künstler, Schriftsteller und Kunstkritiker.

Caroline Guignard

 ist Kunsthistorikerin und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musée d’art et d’histoire in Genf tätig.

Emmanuelle Neukomm

, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musée Jenisch in Vevey.

Verena Senti-Schmidlin

 ist Kunsthistorikerin und beschäftigt sich insbesondere mit dem Verhältnis von Kunst und Tanz bei Ferdinand Hodler und Ludwig von Hofmann.

Echo

«Der überaus aktive Zürcher Verlag widmet sich verdienstvollerweise immer wieder auch Themen ‹off the beaten track›, also jenseits des wohlfeilen Mainstreams. Die Neuedition präsentiert auch bisher unbekannte Preziosen des grossen Malers.» Werner Knecht, Vision / Synthese