Kunstgewerbeschule Zürich

Re-Restaurierung und Umbau für die Allgemeine Berufsschule Zürich ABZ

Eine Ikone des Neuen Bauens in Zürich wird wiederbelebt

 

  • Februar 2018   ca. CHF 39.00 | eur 38.00

 

Titelinformation

Herausgegeben von Arthur Rüegg und Silvio Schmed. Mit Fotografien von Alexander Troehler

1. Auflage

, 2018

Gebunden

80 Seiten, ca. 100 farbige und sw Abbildungen

23 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-569-9

Inhalt

«Schuhfabrik» und «Modewitz» sind nur zwei der Übernamen, mit denen der damals als revolutionär empfundene Neubau für die Gewerbeschule und das Kunstgewerbemuseum der Stadt Zürich, den die Architekten Adolf Steger und Karl Egender 1930 bis 1933 errichtet hatten, bedacht wurden. Heute gilt das grosszügige Gebäude als eine der wenigen Ikonen des Neuen Bauens in Zürich. Der Schultrakt ist mit seinem Flachdach und den Rasterfassaden der Inbegriff eines modernen «Laboratoriums für die Industrie», in dem grosse Lehrer der angewandten Kunst wie Alfred Altherr, Johannes Itten, Hans Finsler, Willy Guhl oder Josef Müller-Brockmann Generationen von Gestaltern und Fotografen prägten.

Mit einer raffinierten Re-Restaurierung und einigen neuartigen Detaillösungen adaptierten die Architekten Silvio Schmed und Arthur Rüegg 2016/17 den ehemaligen Sitz der legendären Zürcher Kunsthochschule an die heutigen Bedürfnisse der Allgemeinen Berufsschule Zürich ABZ. Diese Baumonografie gibt Einblick in die prototypischen Probleme, die bei der Anpassung an aktuelle Standards zu lösen sind, stellt das Bauwerk aus der Sicht der Denkmalpflege in seinen historischen Dimensionen dar und zeichnet ein anschauliches Bild des bisherigen und des zukünftigen Lebens in diesem herausragenden Zeugen der Moderne.

Autoren & Herausgeber

Arthur Rüegg

 (*1942, Bülach), Architekt und Autor sowie Herausgeber zahlreicher Bücher, u.a. über Le Corbusier. Studium der Architektur an der ETH Zürich 1961–1967. 1971–1998 mit Ueli Marbach Architekturbüro in Zürich. 1991–2007 Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.

Silvio Schmed