Serge Stauffer: Kunst als Forschung

Essays, Gespräche, Übersetzungen, Studien

Der Künstler, Kunstvermittler und ungewöhnliche Marcel-Duchamp-Spezialist Serge Stauffer war ein Wegbereiter für die Kunst als Forschungspraxis. Ausgewählte Schriften – und eine Hommage an den visionären Akteur.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Helmhaus Zürich. Konzept und Redaktion: Michael Hiltbrunner

1. Auflage

, 2013

Broschiert

304 Seiten, 92 farbige und 47 sw Abbildungen

15.5 x 22.5 cm

ISBN 978-3-85881-377-0

Inhalt

Serge Stauffer (1929–1989) war gleichzeitig als Theoretiker, Performer, Autor, Übersetzer und Archivar tätig; sein vielfältiges Werk zeugt von Humor und Ernsthaftigkeit, von Genauigkeit und Grenzen sprengendem Weitblick. Stauffer pflegte nicht nur mit Marcel Duchamp einen intensiven Kontakt – er forschte und publizierte mehrfach über ihn –, es verband ihn auch mit André Thomkins eine lebenslange Freundschaft. Er entwickelte zudem in seinem Essay «Kunst als Forschung» (1976/77) das utopische Konzept, wonach dem Künstler in der Gesellschaft eine neue Rolle als Forscher zukommt.

Dieses Buch präsentiert zum ersten Mal rund zwei Dutzend vergriffene und unveröffentlichte Texte Stauffers aus dem Zeitraum 1950–1986, illustriert mit Fotografien von seinen Kunstaktionen und mit Werkabbildungen. Es erscheint zu einer Ausstellung im Helmhaus Zürich.

Autoren & Herausgeber

Helmhaus Zürich

Michael Hiltbrunner

 (*1975), freier Kurator. Studium der Volkskunde, der Europäischen Volksliteratur und der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Forschungstätigkeit am Institut für Gegenwartskunst (IFCAR) der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Unter dem Namen Nokia 3210 tritt er auch als Performer auf.

Serge Stauffer